Leider gibt es weltweit immer noch verschiedene Währungen. Damit verbunden sind beim Umtausch große Gebühren und zusätzlich Risiken durch Währungsschwankungen. Dies kann man mit einem Fremdwährungskredit vermeiden. Im Ausland ist man immer Ausländer und dort einen Kredit zu beantragen ist immer schwer, da man dort nur schwer Einkommen nachweisen kann und selbst wenn man das kann, wollen die Banken Ausländern nicht immer ein Darlehen gewähren.

Wofür braucht man einen Fremdwährungskredit?

Alle Investitionen im Ausland, deren Währung nicht der Euro ist, kann durch einen Fremdwährungskredit finanziert werden. Das kann eine Baufinanzierung sein, aber auch ein Geschäftsaufbau. Bei Baufinanzierungen beträgt die Laufzeit meist bis 25 Jahre. Damit kann man leicht seinen Altersruhesitz und natürlich vorher sein Feriendomizil finanzieren. Aber ein Fremdwährungskredit kann auch für ausländische Mitbürger eine Chance sein, ihre Schulden in der Heimat abzulösen, denn bei jeder Überweisung der Tilgung und Zinsen berechnen die Banken dafür natürlich Gebühren. Dies entfällt bei einem Fremdwährungskredit.

Welchen Vorteil bietet ein Fremdwährungskredit?

Der weiter Vorteil eines Fremdwährungskredits sind die viel niedrigeren Zinsen im Ausland. So bezahlt man für einen Eurokredit durchschnittlich 2,46 Prozent effektiv. Beim japanischen Yen sind es dagegen nur 1,77 Prozent effektiv. Wer sein Ferienhaus in Florida mit einem Kredit in US Dollar bezahlen möchte, der muss nur 1,87 Prozent Effektivzins bezahlen. Durch die bedeutend niedrigeren Zinsen, wegfallende Überweisungsgebühren und weniger Rennereien im Ausland spart man viel Geld, aber natürlich auch Zeit.

Fazit

Wo es möglich ist, sollte man einen Fremdwährungskredit beantragen. Man hat den Vorteil der Sicherheit einer inländischen Bank, aber die niedrigen Kosten, wie es im Ausland üblich ist. Auch im ausland gibt es übrigens Wohnförderprogramme. Meist gilt dies aber nur für dauerhafte Bewohner des Landes.